Auf Unternehmen erhobene Steuern (Körperschaftssteuer/Einkommensteuer/ Mehrwertsteuer/Territorialabgabe)

Über Sie

Sie sind als Unternehmen in Frankreich tätig und fragen sich, welche steuerlichen Verpflichtungen Sie dort haben.
Sie sind ein ausländisches Unternehmen und möchten wissen, ob Sie in Frankreich Gewerbesteuer entrichten müssen.

Besteuerung in Frankreich

Unternehmen mit Sitz oder permanenter Niederlassung in Frankreich müssen dort ggf. eine Gewerbesteuer entrichten. Diese ist in verschiedene Kategorien zu unterteilen.

Besteuerung der Ergebnisse eines Unternehmens (impôt sur les sociétés = IS)

Auf die Gewinne eines Unternehmens kann je nach der Rechtsform und Tätigkeit Körperschaftssteuer (impôt sur les sociétés = IS) oder Einkommenssteuer (impôt sur le revenu = IR) erhoben werden.

Normalerweise beträgt die Körperschaftssteuer:

  • 28 % für ab dem 1. Januar 2020 beginnende Geschäftsjahre
  • 26,5 % für ab dem 1. Januar 2021 beginnende Geschäftsjahre
  • 25 % für ab dem 1. Januar 2022 beginnende Geschäftsjahre

Kleine und mittlere Unternehmen (petites et moyennes entreprises = PME) werden mit einer reduzierten Rate besteuert.

Mehrwertsteuer (taxe sur la valeur ajoutée = TVA)

Bei der Mehrwertsteuer (TVA) handelt es sich um eine allgemeine Verbrauchsteuer auf alle in Frankreich konsumierten oder in Anspruch genommenen Güter und Dienstleistungen.
Die wesentlichen Raten belaufen sich auf:

  • Normale Rate = 20 %
  • Reduzierte Rate = 5,5 %
  • Reduzierte Rate = 10 %

Territorialabgabe (contribution économique territoriale = CET)

Die Territorialabgabe setzt sich zusammen aus der Unternehmen-Grundsteuer (cotisation foncière des entreprises = CFE) und der Abgabe auf Wertzunahme der Unternehmen (cotisation sur la valeur ajoutée des entreprises = CVAE).
Grundsteuer (CFE) wird erhoben auf Unternehmen und körperliche Personen, welche, unabhängig von Rechtsform, Besteuerung oder Tätigkeit gewöhnlich eine selbständige berufliche Tätigkeit ausüben. Sie wird auf der Grundlage des Pachtwertes der unbeweglichen Güter berechnet, auf welche ggf. eine Grundsteuer erhoben werden könnte. Die Höhe der Abgabe hängt vom Umsatz ab.
Die Abgabe auf Wertzunahme der Unternehmen (CVAE) wird erhoben auf Unternehmen und körperliche oder juristische Personen, die einen (unversteuerten) Umsatz ab 500 000 € erwirtschaften (unabhängig von Rechtsform, Besteuerung oder Tätigkeit) und eine der Grundsteuer (CFE) unterliegende Tätigkeit ausüben. Die normale Rate beläuft sich auf 1,50%. Unternehmen mit einem Umsatz von unter 500 000 € entrichten einen geringeren Satz.

Die Besteuerungsvorschriften in Frankreich sind äußerst komplex, und der Beistand eines in Steuerfragen spezialisierten Anwalts erweist sich oft als angebracht, um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen die anwendbaren Gesetzestexte einhält

Wie wir Sie unterstützen können

Altexis kann :

  • Sie im Tagesgeschäft bei Steuerfragen unterstützen und beraten
  • Sie als ausländisches Unternehmen im Rahmen Ihres Projektes einer Niederlassung in Frankreich begleiten
  • Ihre Erklärungsverpflichtungen analysieren und Sie bei der Einrichtung der jeweiligen Verfahren zur Sicherstellung einer Überwachung besagter Verpflichtungen begleiten
  • Ihr Unternehmen bei allen besonderen Transaktionen begleiten (Umstrukturierung, Verlegung des Gesellschaftssitzes, Zweigniederlassungen im Ausland, Aufkäufe …)
  • Ihnen im Rahmen einer Steuerkontrolle oder eines Streitfalls beistehen