Schenkungen und Erbschaften

Ein paar Worte zu Ihnen

Sie wollen Ihr Vermögen ganz oder teilweise übertragen.

Sie wollen nachträglich eine nicht gemeldete Schenkung melden.

Sie möchten die Aufteilung Ihres Vermögens im Falle Ihres Todes vorab regeln.

Wie wollen Ihr Unternehmen übertragen.

Für Schenkungen und Erbschaften in Frankreich geltende Vorschriften

In Frankreich gelten für Schenkungen und Erbschaften die gleichen steuerlichen Vorschriften. Für beide Vorgänge fallen Steuern für unentgeltliche Übertragungen an. Der Ort der Besteuerung eines Nachlasses oder einer Schenkung hängt vom Wohnsitz des Verstorbenen oder Schenkers sowie des Berechtigten oder des Beschenkten ab. Die entsprechenden Regelungen finden sich in dem bilateralen Besteuerungsabkommen, das zwischen Frankreich und dem anderen Staat geschlossen wurde, in dem der Verstorbene, Schenker, Berechtigte oder Beschenkte seinen Wohnsitz hat bzw. hatte. Allerdings hat Frankreich bislang nur einige solcher Abkommen unterzeichnet.

Besteht kein bilaterales Abkommen und hat/hatte der Verstorbene, Erbe, Schenker oder Beschenkte seinen Wohnsitz in Frankreich, sind alle übertragenen beweglichen und unbeweglichen Vermögenswerte unabhängig davon, um was es sich handelt und wo diese Vermögenswerte belegen sind (in Frankreich oder im Ausland), in Frankreich zu versteuern.

Das Gesetz sieht eine Reihe von Freibeträgen in Bezug auf den Verstorbenen, seinen Erben oder den Beschenkten vor wie z. B. bei Schenkungen/Erbschaften zwischen Ehegatten. Bestimmte Übertragungen von Unternehmen können unter gewissen Bedingungen ebenfalls in Höhe von drei Vierteln ihres Wertes von der Steuer für unentgeltliche Übertragungen befreit werden.

Nach Berechnung des Nettonachlasses (Aktivnachlass abzüglich Passivnachlass des Verstorbenen) werden die entsprechenden Steuern nach Einreichung einer Erbschaftsteuererklärung durch die Steuerpflichtigen berechnet und gezahlt. Diese Erklärung muss normalerweise innerhalb von sechs Monaten ab Todestag, wenn der Sterbeort in Frankreich liegt, und von einem Jahr, wenn der Sterbeort im Ausland liegt, eingereicht werden.

Nach Abzug eventueller Freibeträge fallen auf den Nettonachlass Steuern für unentgeltliche Übertragungen an. Der Freibetrag bei Übertragungen eines Elternteils an ein Kind beträgt beispielsweise 100.000 €.

Die progressiven Sätze bei der Steuer für unentgeltliche Übertragungen unterscheiden sich ebenfalls je nach Verwandtschaftsgrad zum Verstorbenen oder Schenker.

Für Erben erster Ordnung gelten folgende Steuersätze:

Unter 8.072 €: 5,00 %
Ab 8.072 bis 12.109 €: 10,00 %
Ab 12.109 bis 15.932 €: 15,00 %
Ab 15.932 bis 552.324 €: 20,00 %
Ab 552.324 bis 902,838 €: 30,00 %
Ab 902.838 bis 1.805.677 €: 40,00 %
Über 1.805.677 €: 45,00 %

Unser Service für Sie

Altexis berät Sie gerne im Rahmen der Übertragung Ihres Vermögens :

  • Wir unterstützen Sie dabei, die Übertragung Ihres Vermögens zu optimieren und im Voraus zu regeln.
  • Wir unterstützen Sie bei der nachträglichen Meldung nicht angegebener Vermögenswerte im Rahmen einer Erbschaft.
  • Wir unterstützen Sie im Falle einer Steuerprüfung in Zusammenhang mit einer Schenkung oder einem Nachlass.